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Lindenberger Korridor, Etappe 4

Von Wartenberg über Lindenberg nach Karow

Teils mit fußgängerfreundlichen Abweichungen von der offiziellen Wegführung
ca. 7,5 km, etwa 2 Stunden
Plus Alternativweg, wie er hier beschrieben wird (d.h. zum Teil mit Abweichung vom offiziellen Verlauf): Ruhig. Unbefestigte Wege und Wege mit der Möglichkeit, auf einem Grasstreifen zu laufen. Sehenswürdigkeit: Dorf Lindenberg mit Dorfkirche aus dem 13. Jh. und zwei idyllischen Dorfteichen
Minus Kein Minus auf dem Alternativweg. Original- Weg 6 entlang dieses Abschnitts: Unzumutbarer Lärm, harter Boden und sogar Unfallgefahr (stark befahrene Autostraße ohne Fußweg)
Empfohlener Start: Bus 256 (von S-/U-Bahnhof Lichtenberg), Haltestelle Schweriner Ring
oder mit längerem Fußweg:
S-Bahnhof Wartenberg (1 km Fußweg) oder Busse M4, M5, Haltestelle Ribnitzer Straße /Zingster Straße (1,5 km Fußweg bis Schweriner Ring)

oder zur Wanderwegansicht
Karower Weg (2010)
Karower Weg (2010) Lindenberger Korridor, Etappe 4, Von Wartenberg über Lindenberg nach Karow
Die hier beschriebene alternative Route ab Landschaftspark Wartenberger Feldmark meidet die stark befahrenen Straßen Lindenberger Straße und Wartenberger Straße (etwa 1,3 km) und führt stattdessen auf einem ruhigen Fußweg im Grünen nach Lindenberg. Die offizielle Strecke – entlang des Bucher Wegs, einer stark befahrenen zweispurigen Autostraße ohne begleitenden Fußweg, nach Buch – wird ersetzt durch einen ruhigen Fußweg, der durch Wiesen, nach Karow führt – den Karower Weg.
An der Haltestelle des Busses 256 überquere ich die Ernst-Barlach-Straße an einer Ampel, gehe ein Stück nach links, und biege rechts in den Schweriner Ring ein. Geradeaus komme ich zum Hechtgraben, den ich auf einer Brücke überquere. Um den Landschaftspark Wartenberger Feldmark in Richtung Norden zu durchqueren, gibt es mehrere Wege. Ich gehe ein Stück nach rechts und nehme dann nach links einen unbefestigten Weg entlang der Rinderweide linkerhand. Nach etwa 10 Minuten komme ich auf einen Querweg, in den ich rechts einbiege, dann gleich nochmal nach rechts auf einen Asphaltweg. An der nächsten Weggabelung gehe ich nach links und laufe nun auf einem Sandweg, rechts ein Acker hinter einem Zaun, etwa 10 Minuten geradeaus, bis ich auf einen Kopfsteinpflasterweg treffe, in den ich nun rechts einbiege. Bis zur Straße 5 laufe ich nun ein Stück auf dem Barnimer Dörferweg entlang, der – als einer von bislang zwei grünen Hauptwegen – bereits ausgeschildert ist. Ich könnte von hier aus auf diesem Weg zu den Falkenberger Rieselfeldern gehen. Ich überquere die Lindenberger Straße, kreuze hier die Originalroute von Weg 6 und biege dann links in die „Straße 5“ ein, auf der ich nun die Berliner Stadtgrenze in Richtung Lindenberg verlasse, einem Ortsteil der Gemeinde Ahrensfelde. Ich gehe auf der Ringstraße weiter geradeaus bis zu einem schmalen Fußweg, gehe dort nach links und komme, anfangs hinter Grundstücken mit Haus und Garten linkerhand, im Grünen zum Friedhof Lindenberg und zum Angerdorf Lindenberg mit seiner Dorfkirche aus dem 13. Jh., einem spätromanischen Granitquaderbau, an zwei idyllischen Dorfteichen gelegen. Ich laufe die Alte Schulstraße entlang und gehe erst vor der Kirche auf die belebtere Wartenberger Straße hinüber (hier treffe ich kurz auf den offiziellen Weg 6), und gehe nach rechts bis zur Karl-Marx-Straße, in die ich links einbiege (die Originalroute geht nach rechts weiter). Kurz darauf gehe ich nach rechts in den Karower Weg hinein, überquere die Dorfstraße, und nun wird es wieder sehr ruhig. Anfangs ist der Karower Weg eine ruhige Kopfsteinpflasterstraße und wird dann zu einem Weg über Wiesen, teils Stein-, teils Sandweg. Man kann aber immer auf dem Grasstreifen in der Mitte oder nebenan laufen. Von hier sind es noch etwa 1,5 km bis nach Karow. Links sehe ich die Lindenberger Mühle, wo übrigens Tierfutter hergestellt wird. Im Frühjahr schaue ich auf blühende Rapsfelder und höre hier Feldlerchen singen statt Verkehrslärm. In einiger Entfernung sehe ich rechts eine stark befahrene Straße(wo der grüne Hauptweg offiziell – jedenfalls bis auf weiteres – verläuft). Ich komme auf dem Hofzeichendamm heraus und gehe geradeaus etwa 300 m bis zur Straße Am Hohen Feld, wo der Bus 350 zum S-Bahnhof Karow fährt. Zu Fuß wären es fast 3 km.
Wer die nächste Etappe gleich anschließen möchte, läuft vom Karower Weg nicht nach Karow hinein, sondern nach links auf einem Feldweg am Rand des Pankower Ortsteils Karow entlang (rechts Häuser, links ein großes Feld) bis zu einer Weggabelung. An dieser Stelle führt auf der linken Seite eine Brücke über einen Graben, dahinter erstreckt sich der Stadt-randpark Neue Wiesen, der 1997/98 angelegt und 1999 mit dem Deutschen Landschaftsarchitekturpreis ausgezeichnet wurde. Hier kreuzt der Barnimer Dörferweg. Nach rechts geht man zur Straße 70 und diese entlang bis zur Strömannstraße. Hier biegt man links ein und kommt dann nach rechts auf einem Sandweg zur Straße Alt-Karow. Nach Überquerung der Straße geht man die Bahnhofstraße noch etwa 1 km geradeaus bis zum S-Bahnhof Karow und dann weiter mit Etappe 5. Dieses Stück des Wegs durch Karow ist eine Überbrückung zur nächsten Etappe und zieht sich doch lang hin, zumal man anschließend noch weitere 600 m die Pankgrafenstraße weiter geradeaus gehen muss, bis man die Karower Teiche erreicht. Deshalb empfiehlt es sich, die 5. Etappe am S-Bahnhof Karow zu beginnen.
Wer aber gleich schon den Weg fortsetzen möchte, kann auch auf einem sehr schönen Weg zum S-Bahnhof Blankenburg laufen. Weiter geht es dann mit der Beschreibung der 5. Etappe, genauer: ab der Weggabelung zur Straße 70.
Mai 2010
Autor: Regina Henke
Anfahrt mit Bus + Bahn:
S-Bahn: Wartenberg und Karow

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